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3. ITEA-Symposium, 10.-11. Oktober 2002, Renaissance Amsterdam Hotel
Am 10. Oktober 2002 wird die Elite der auf dem Gebiet der softwareintensiven Systeme tätigen Firmen in Amsterdam zusammen kommen. ITEA - Information Technology for European Advancement - hat Entscheider der IT-Industrie und Spitzenrepräsentanten aus Wirtschaft und Forschung zu seinem dritten jährlichen Symposium eingeladen. Eröffnet wird das Symposium von Jaap van Scheijen, Direktor ICT im niederländischen Wirtschaftsministerium. Über 250 Teilnehmer werden sich in der eindrucksvollen Umgebung des Konferenzzentrums "Koepelkerk" im Herzen Amsterdams treffen.
ITEA ist eine europaweite F&E-Initiative, die die industriegetriebene Forschung auf dem Gebiet der eingebetteten und verteilten Software koordiniert mit dem Ziel, die Führung Europas bei softwareintensiven Systemen zu etablieren. Nach fast der Hälfte des auf acht Jahre angelegten Programms (1999 - 2007) befindet sich ITEA jetzt im Zentrum der Entwicklung eingebetteter und verteilter Software in Europa. Dieses Jahr hat die Organisation, gut gerüstet mit einer erfolgreichen 5. Projektausschreibung und einer in Vorbereitung befindlichen 6. Ausschreibung, Dampf gemacht, um mit Elan in die restlichen vier Forschungsjahre einzutreten.
Bisher wurden 36 Projekte aufgelegt (von denen bis jetzt 14 abgeschlossen wurden) und etwa weitere 20 werden in den kommenden Monaten erwartet. In den Vorträgen am Donnerstagnachmittag wie auch in der Projektausstellung werden die Projektteams ihre Arbeiten präsentieren und anhand von Demos und Prototypen ihre Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft veranschaulichen.
Projekt-Ausstellung & -Präsentationen
Hauptvorträge
In der Hauptveranstaltung am Freitagmorgen werden vier exzellente Vortragende die Auswirkungen von ITEA auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Europas behandeln.
Zweiter ITEA-Preis für herausragende Ergebnisse
Während des Abendessens am Donnerstag wird der 2. ITEA-Preis für herausragende Ergebnisse überreicht. Diese angesehene Auszeichnung hebt ein konkretes Beispiel wahrer europäischer Zusammenarbeit hervor, das das ITEA-Programm und seine Ziele weiterbringt. Ein Hauptfaktor bei der Vergabe des diesjährigen Preises war die Verwertung der Projektergebnisse. Da ITEA darauf abzielt, die europäische Industrie wettbewerbsfähiger in der Entwicklung von softwareintensiven Systemen zu machen, ist die wirtschaftliche Verwertung der Projektergebnisse offensichtlich besonders wichtig.
Podiumsdiskussion
Eine Podiumsdiskussion am Freitagnachmittag über "ERA challenges for building the digital future" befasst sich mit den wesentlichen Herausforderungen, die gegenwärtig auszumachen sind, und behandelt die Investitionen, die benötigt werden, um das in Lissabon im Jahr 2000 gesetzte Ziel zu realisieren, die EU zur " wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Volkswirtschaft auf der Welt bis zum Jahre 2010" zu machen. Dr. Kees le Pair, von 1981 bis 1999 CEO des niederländischen nationalen Forschungsrates STW und Vorsitzender der Dutch ICT Taskforce, leitet diese Diskussion. Dem Podium gehören an: Jeanne Seyvet, Jaap van Scheijen, Professor Stefan Jähnichen, Institutsdirektor bei Fraunhofer FIRST, Frans de Bruïne, Direktor der Europäischen Kommission, Generaldirektion Informationsgesellschaft, und Jan Lohstroh, Senior Vice-President von Philips Digital Systems Laboratories und Mitglied des ITEA-Vorstands.
Über ITEA
Information Technology for European Advancement - ITEA - ist das Programm für gemeinschaftliche vorwettbewerbliche Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der eingebetteten und verteilten Software in Europa.
ITEA, gegründet 1999 als ein strategisches EUREKA-Programm, unterstützt koordinierte nationale Förderanträge, indem es die Verbindung herstellt zwischen denen, die Finanzierung, Technologie und Software-Engineering bereit stellen. Mit jährlichen Projektausschreibungen, der Prüfung von Projekten und dem Zusammenführen potenzieller Forschungspartner spielt ITEA eine herausragende Rolle in der europäischen Softwareentwicklung mit einer Investition von bis jetzt mehr als 5000 Personenjahren in F&E, und voraussichtlich weiteren 10000 über die nächsten fünf Jahre.
ITEA-Projekte entwickeln einsatzrelevante Plattformen ("Middleware-Lösungen") und bereiten Standards vor und legen so die Fundamente für die Produkte, Systeme, Anwendungen und Dienstleistungen der nächsten Generation. ITEA-Projekte sind industriegetrieben und beinhalten sich ergänzende F&E von mindestens zwei Firmen aus zwei Ländern. Das Programm ist offen für große Industrie-Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU's) wie als auch für öffentliche Forschungsinstitute und Universitäten.
Zu den Gründungsunternehmen gehören Alcatel, Barco, Bosch, Bull, DaimlerChrysler, Italtel, Nokia, Philips Electronics, Siemens, Thales, und Thomson multimedia; im Nachhinein ist die European Federation of high-tech Small and Medium-sized Enterprises (SMEs) noch beigetreten. Diese Firmen sind alle führend in ihrem Bereich, ob in Automobiltechnik, Telekommunikation, mobile Kommunikation, Konsumentenelektronik oder Informationstechnologie.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Anne van der Linden
PR/Communications
ITEA Office
Tel: +31 (0)40 247 5590
Fax: +31 (0)40 247 5595
Email: vdlinden@itea-office.org