itea
Home  |  Contact  |  Community  |  My ITEA


Register here

Software und Softwareintensive Systeme im Augenmerk europaischer Manager

Berlin, 12. Oktober 2001

Note: This press release is also available in English and French.


Press release in Word

 

Auf Einladung der europäischen ITEA-Initiative (Information Technology for European Advancement) treffen sich am 12. Oktober Entscheider und Sprecher aus Industrie und Forschung zum zweiten Jahressymposium in Berlin. Mehr als zweihundert Teilnehmer werden in der Berlin-Brandenburgischen Akademie am Gendarmenmarkt im Herzen Berlins erwartet.

 

ITEA – die Europa übergreifende Forschungs- und Entwicklungsinitiative für eingebettete und verteilte Software – koordiniert industriegetriebene Forschung in ganz Europa: Ziel ist eine europäische Spitzen-position bei softwareintensiven Systemen. ITEA entstand im Rahmen von Eureka1, einer etablierten Forschungsinitiative, die von den europäischen Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union getragen wird, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu fördern.

 

Paul Mehring, Vorsitzender der ITEA-Initiative, wird am Freitag früh fünf Hauptredner aus vier Ländern ankündigen:

In einer Diskussionsrunde über die Herausforderung für europäische Softwareentwickler bis 2010 tauschen sich die Teilnehmer über nötige Visionen, Prozesse und Richtlinien aus, um Europa eine führende Rolle in diesem Bereich zu geben. Es diskutieren Dr. Bernd Reuse, Ministerialrat im Bundes-ministerium für Bildung und Forschung; Jeanne Seyvet, Generaldirektorin der Abteilung Industrie, Informationstechnik und Post im französischen Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Industrie; Drs. Jaap van Scheijen, verantwortlich für Information, Kommunikation und Technik beim holländischen Wirtschaftsministerium; Jacques Bus, Leiter des Referats E3 für grundlegende Technologien und Infra-strukturen der Informationsgesellschaft; Software-, System- und Diensttechnik in der Generaldirektion Informationsgesellschaft der Europäische Kommission; ITEA-Vorstände Professor Dr. Gert Siegle, Leiter der Verbindungsstellen Brüssel und Berlin bei Robert Bosch und Dr. Kari-Pekka Estola, Vizepräsident des Nokia-Forschungszentrums.

 

Der erste Achievement Award von ITEA für hervorragende Beiträge zum Programm wird dem Kernteam des ITEA-Technikweissbuchs für softwareintensive Systeme aus sechs Nationen überreicht werden. Das Anfang 2001 veröffentlichte Dokument gibt eine klare und einheitliche Einteilung der Softwareverfahren, die für die künftige digitale Welt und für den Weg dorthin wichtig sind. Es steht auf der ITEA-Website2 zur Verfügung, hat bereits Einfluss auf Forschungs- und Entwicklungsprogramme auf EU- und nationaler Ebene genommen und ist aus aller Welt sehr gefragt.

 

Einige Beispiele der ersten Serie von ITEA-Projekten werden vorgestellt:

Eine Ausstellung zeigt Vorführungen und Prototypen und präsentiert erste Ergebnisse von über zwanzig Projekten.

 

Über ITEA

Ziel der Information Technology for European Advancement (ITEA) ist es, die Entwicklung von einge-betteter und verteilter Software und zugehöriger Verfahren zu fördern. ITEA ist ein industriegetriebenes Forschungs- und Entwicklungsprogramm, das von nationalen Regierungen im Rahmen von Eureka6 unterstützt wird.

 

Nach dem Start Mitte 1999 wurde ITEA zu einem wirksamen Einflussfaktor der Softwareszene in Europa. Mit bereits über 5.000 Entwicklerjahren im Programm und weiteren 10.000 Entwicklerjahren in den kommenden fünf Jahren wird ITEA seine Rolle bei der Abstimmung europäischer Anstrengungen noch weiter verstärken. Europas führende Rolle im Bereich eingebetteter Software und softwareintensive Systeme ist entscheidend für die künftige Wettbewerbsfähigkeit in zahlreichen Branchen. ITEA ist der Katalysator, der dies vollbringt.

 

ITEA-Gründungsmitglieder sind unter anderem Alcatel, Barco, Bosch, Bull, DaimlerChrysler, Italtel, Nokia, Philips Electronics, Siemens, Thales und Thomson multimedia. All diese Unternehmen sind führend in ihrem Feld (Fahrzeugbau, Telekommunikation und Mobilkommunikation, Verbraucherelektronik und Informationstechnik). ITEA arbeitet eng mit Partnern aus Forschungsinstituten, Universitäten und der Industrie zusammen.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

 

Anne van der Linden
ITEA Office
PR/Communications
Tel: +31 40 247 5590
Fax: +31 40 247 5595
E-Mail: vdlinden@itea-office.org

 

1. Eureka gehören neben den 15 EU-Staaten Island, Litauen, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland, die Schweiz, Slowenien, Tschechien, die Türkei und Ungarn an. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Kooperation von Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Europa mit marktnahen Produkt- und Verfahrensentwicklungen zu fördern. Seit 1985 gab es etwa 1.500 Kooperationsprojekte im Rahmen von Eureka, an denen etwa 6.000 Unternehmen und Forschungseinrichtungen teilgenommen haben. Das Gesamtfinanzierungsvolumen lag bei ca. 16 Mrd. Euro. (http://www.bundestag.de/blickpkt/arch_bpk/eureka4.html)
2.
http://www.itea-office.org/documents/itea_roadmap_download.htm
3. ATHOS: Advanced platforms and Technologies for the provision of communication services
4. ESAPS: Engineering Software Architecture, Processes and platforms for Systems families
5. Co-VAR: Cooperative Visual and Augmented Reality
6. Eureka ist ein europaweites Netz industrieller Forschung und Entwicklung, durch das Wirtschaft und Forschungsinstitute aus 31 europäischen Ländern und die Europäische Union Techniken entwickeln, die entscheidend für weltweite Wettbewerbsfähigkeit und für ein besseres Leben sind. Siehe
www.Eureka.Be